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Von André Zücker, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG und verantwortlich für den Bereich Real Estate

Wer auf die Auswahlkriterien achtet, für den bieten Immobilieninvestments nach wie vor attraktive Anlagechancen. Dies gilt insbesondere für die prosperierenden Städte Zentral- und Osteuropas, in denen künftig immer mehr Menschen wohnen und arbeiten werden.

Zinsen im Dauertief und schrumpfende Renditen – dieses Umfeld ist für institutionelle Investoren inzwischen zur Normalität geworden. Alle Investmentmärkte sind deutlich teurer geworden, das gilt auch für Immobilien. Doch Anlagechancen gibt es hier nach wie vor – vorausgesetzt, man hat die altbewährten Auswahlkriterien im Fokus und achtet bei den Objekten auf gute Lagen, eine hohe Immobilienqualität und Vermietungsfähigkeit sowie gängige Nutzungsarten.

 

Ungarn punktet durch Stabilität und Kreditwürdigkeit

Immobilien, die diesen Kriterien entsprechen, finden sich zum Beispiel in den aufstrebenden Ländern Europas. Gleichzeitig punkten viele dieser Länder durch wirtschaftliche Stabilität und eine hohe Kreditwürdigkeit. Ein prägnantes Beispiel ist Ungarn. Zwar wird die Politik von Premierminister Viktor Orbán auf Ebene der Europäischen Union oft diskutiert und kritisiert. Doch ein Blick auf die wirtschaftlichen Rahmendaten eröffnet eine erfreuliche Perspektive. Mit Konjunkturpaketen kurbeln Regierung und Zentralbank die Wirtschaft an, das Land profitiert von seinen Steuereinnahmen und kann sich am internationalen Kapitalmarkt zusätzlich günstig finanzieren; das Haushaltsdefizit soll im laufenden Jahr nur rund 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen.

All das zahlt sich aus: So konnte etwa der Budapester Aktienindex BUX in diesem Jahr bereits ein Plus von über 19 Prozent verzeichnen. Außerdem wuchs das BIP 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent, für das laufende Jahr wird ein Wachstum von etwa 2 Prozent erwartet. Entsprechend hat die Ratingagentur Fitch im Mai dieses Jahres den Status der Kreditwürdigkeit Ungarns auf „Investmentgrade“ gesetzt. Weiterhin zeigt sich die Landeswährung Forint stabil, und die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Prognosen für 2016 liegen bei einer Quote von 6,4 Prozent, im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt von 7,9 Prozent. Diese Entwicklung treibt nicht nur den Konsum an, sondern zieht insbesondere ausländische Unternehmen und Investoren an.

 

Zentrale Lage von Immobilien entscheidend

Aus diesen Gründen gelten Städte wie Budapest als attraktive Standorte für Immobilieninvestments. Die demografische Entwicklung ist positiv, und dem Trend folgend sollten künftig immer mehr Menschen in den Zentren wohnen, arbeiten, einkaufen und ihre Freizeit gestalten. Dank der langjährigen Erfahrung ist der Bereich Real Estate der KGAL Group darauf spezialisiert, mit einem aktiven Asset Management und einem portfolio-gemanagten Ansatz den Bedürfnissen und Anforderungen von Immobilien-Investoren in hohem Maße Rechnung zu tragen. Die KGAL Gruppe baut den internationalen Fokus ihres Immobilienengagements konsequent aus und hat beispielsweise das „Eiffel Square Office Building“ in Budapest erworben.

Immobilien wie dieses siebenstöckige Bürogebäude mit Blick auf den historischen, von Gustave Eiffel entworfenen Budapester Nyugati-Bahnhof und in Nähe eines wichtigen Verkehrsknotenpunktes im Zentrum der Stadt sind aufgrund ihrer Lage und Gebäudequalität ideal, um gezielt in die prosperierenden Standorte Zentraleuropas zu investieren.

 

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Gastautor: André Zücker

André Zücker ist Mitglied der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co KG und verantwortlich für den Bereich Real Estate.

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