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NEWSMit dem geplanten Rückzug aus Indien und Mexiko setzt der US-Autobauer General Motors Co. (ISIN: US37045V1008) seinen Rückzug aus mehreren Schwellenländern fort. Das Unternehmen will durch die Aufgabe einiger Märkte Kosten in Millionenhöhe einsparen und die frei werdenden Mittel in profitablere Märkte investieren.

Wie General Motors am Donnerstag bekannt gab, wird der Vertrieb der Marke Chevrolet in Indien und Mexiko bis Ende dieses Jahres eingestellt. In Indien verbleibt zwar noch die Produktion von Fahrzeugen, allerdings nur für den Export.

Die Produktion von Nutzfahrzeugen in Mexiko will das Unternehmen dagegen an den japanischen Hersteller Isuzu veräußern. Nach der Wahl von US-Präsident Trump im vergangenen Jahr gerieten Hersteller, die in Mexiko produzieren und von dort aus in die USA exportieren, unter Druck und begannen bereits Investitionen und Stellen von Mexiko in die USA zu verlagern.

Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte General Motors zudem seine Investitionen in Indien auf Eis gelegt und damit begonnen die Strategie für den dortigen Markt zu überprüfen. Die Entwicklung des Geschäfts blieb zuvor hinter der des Gesamtmarktes zurück.

Ende 2015 zog sich General Motors mit seinen Marken Chevrolet und der nun verkauften Tochter Opel bereits vollständig aus Russland zurück. Der Wertverfall des Rubel ließ den dortigen Automobilmarkt stark einbrechen.

Die Kosten für den Rückzug in Höhe von 500 Mio. USD will der Konzern im zweiten Quartal dieses Jahres verbuchen. Der zuletzt deutlich unter Druck geratene Aktienkurs dürfte seinen Abwärtstrend daher noch etwas fortsetzen. 

 

General Motors Co.

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