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Anzeige Internationale Überweisungen von Migranten in ihre Heimatländer (engl.: remittances) sind ein meist wenig beachteter Faktor für die Entwicklung der Volkswirtschaften in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Laut Angaben der Vereinten Nationen überweisen regelmäßig 250 Mio. Menschen Geld an Familie, Freunde oder Geschäftspartner in ihrer Heimat. Die Zahl der Empfänger und mehr oder weniger Abhängigen von diesen Leistungen ist dabei mit 750 Mio. Menschen dreimal so hoch. Die Weltbank erhebt hierzu seit 1970 Daten. Im Jahr 2014 lag das Volumen bei 350 Mrd. EUR und hatte sich damit innerhalb von zehn Jahren verdoppelt, 2015 stieg es dann weiter auf 440 Mrd. EUR an.


Bargeldtransfer: Die größere und effektivere Entwicklungshilfe

Ein Großteil der Transfers geht in bevölkerungsreiche Schwellen- und Entwicklungsländer. Spitzenreiter unter den Empfängerstaaten sind Indien mit rund 67 Mrd. EUR und China mit rund 60 Mrd. EUR jährlich. Aber auch Nigeria, Pakistan und Mexiko verbuchen Zuflüsse im zweistelligen Milliardenbereich. Einen großen Einfluss haben die Überweisungen dagegen in kleineren Staaten wie Nepal und Tadschikistan, wo sie 30 bis 40% des Bruttoinlandsproduktes ausmachen.

Mittlerweile übertreffen die Überweisungen wegen der gestiegenen Zahl der Migranten, sinkender Gebühren und der Bekämpfung informeller Kanäle die weltweite Entwicklungshilfe der OECD-Staaten um mehr als das Dreifache. Sie sind eine Ergänzung für die staatliche Entwicklungshilfe, denn sie kommen ohne Umwege bei den Menschen an, die sie brauchen, vermeiden dabei zeit- und kostenintensive Bürokratie und verhindern Korruption. Mit den in die Heimat transferierten Geldern wird den dortigen Empfängern vor allem der Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten, aber auch der Schulbesuch oder der Aufbau eines eigenen Geschäftsbetriebs ermöglicht.


Fintechs bringen traditionelle Anbieter in Bedrängnis

Da zu den Empfängern auch viele der weltweit 2,5 Mrd. Menschen gehören, die kein Bankkonto haben, werden bislang vor allem Unternehmen wie Western Union genutzt. Sie ermöglichen den Transfer von Bargeld über Annahmestellen in Banken oder Geschäften in fast alle Länder, wo sie an hunderttausenden von Standorten abgeholt werden können. Ein Nachteil sind jedoch die teilweise hohen Gebühren der Anbieter von bis zu 25% des Überweisungsbetrages. Trotz seit Jahren rückläufiger Gebühren sollen so jährlich noch rund 20 Mrd. EUR an Entwicklungshilfe verloren gehen.

In den letzten Jahren sind daher immer mehr Konkurrenten in Form von Start-Ups aus der Finanzbranche, sogenannte Fintechs, entstanden. Eines von Ihnen ist das 2012 in London gegründete Unternehmen Azimo. Es will vor allem Migranten eine günstigere, schnellere und transparentere Möglichkeit für digitale Überweisungen in die Heimat bieten. Ermöglicht wird dies durch den Online-Transfer des Geldes per Website, App oder Sozialem Netzwerk auf ein Konto, Handy, Mobile-Wallet, einen Abholungsort oder per Lieferdienst sogar nach Hause. Dies erfolgt meist innerhalb eines Tages, oft sogar innerhalb weniger Stunden.

In Ländern wie Indien oder Südafrika, wo ein Großteil der Bevölkerung nur Mobile Payment und kein Bankkonto nutzt, ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber den Banken. Denn die Entwicklung zu immer mehr Online-Transfers durch Migranten in ihre Heimatländer setzt sich fort. 2020 sollen sich rund 1 Mrd. Menschen aus ökonomischen Gründen außerhalb ihrer Heimat aufhalten. Da aber selbst 80% aller weltweiten Überweisungen immer noch offline getätigt werden, bietet sich auch hier, und damit nicht nur bei Migranten, ein enormes Wachstumspotential.


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Azimo ist der Markenname der Azimo Ltd., 173 Upper Street, London N1 1RG, Großbritannien

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