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NEWSDer Oberste Gerichtshof in Großbritannien hat einem Vergleich mit dem heimischen Triebwerkhersteller Rolls Royce plc zugestimmt.

Behörden aus Großbritannien, den USA und Brasilien hatten Rolls Royce wegen Korruption in sieben Schwellenländern verklagt. Das Unternehmen zahlt nun einen Gesamtbetrag von 808 Mio. USD. 613 Mio. USD gehen dabei an Großbritannien, 169 Mio. USD an die USA und 25,6 Mio. USD an Brasilien.

Rolls Royce wird vorgeworfen über drei Jahrzehnte hinweg in 12 Fällen Bestechungsgelder gezahlt und falsche Abrechnung erstellt zu haben sowie Fehler bei der Verhinderung von Korruption begangen zu haben. Die Korruption erstreckt sich auf Turbinen, Energiesysteme und dazugehörige Dienstleistungen in den Geschäftsbereiche zivile Luftfahrt, Verteidigung und militärische Luftfahrt sowie den ehemaligen Energiebereich.

In China, Indien, Indonesien, Malaysia, Nigeria, Russland und Thailand wurden den Ermittlungen zufolge einflussreiche Personen in Unternehmen, Behörden und Regierungen bestochen, um an Aufträge zu gelangen. Alleine in Thailand sollen dabei 18, 8 Mio. USD geflossen sein.

Durch den Vergleich entzieht sich das Unternehmen nun den bereits vier Jahre lang laufenden Untersuchungen die bereits 13 Mio. GBP gekostet haben. Die Ermittlungen laufen aber weiter und beziehen sich nun auf das Fehlverhalten einzelner Personen.