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NEWSSchon vor einigen Jahren wurden Chile und Nigeria als die nächste Generation der Schwellenländer gehandelt. Doch auch ihr rasanter Aufstieg fand mit den einbrechenden Rohstoffpreisen vorerst ein Ende.

Chile leidet nun seit mehreren Jahren unter dem Einbruch des Kupferpreises und versucht sich Stück für Stück durch eine Diversifizierung von dessen Abhängigkeit zu befreien.

Ein ähnliches Schicksal ereilte auch das zeitweilig zur größten Volkswirtschaft Afrikas aufgestiegene Nigeria. Das von Korruption und Terrorismus gebeutelte Land konnte spätestens seit dem Einbruch der Ölpreise in 2014 den negativen Einflüssen nichts mehr entgegensetzen und rutschte mittlerweile in die Rezession.

Bisher noch von den Krisen verschont, die ein wirtschaftlicher Aufstieg mit sich bringen kann, ist Vietnam. Das kommunistisch regierte Land hat sich seit dem Ende des Krieges nach mehr als 40 Jahren zu einer aufsteigenden Wirtschaftsnation gemausert, die dem großen Bruder China nacheifert und in der Mischung aus Plan- und Marktwirtschaft ihr Heil sucht.

Während die erste Wachstumsstory in Vietnam wohl noch etwas länger andauern wird, ist sie in Chile und Nigeria bereits beendet. Doch jede Krise hat auch ihre guten Seiten. Notwendige Reformen werden angegangen und machen die Wirtschaft robuster und effektiver. Es ist also nur eine Frage des Timings, wann man auf den Zug aufspringt, um vom Wachstum zu profitieren.