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Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport AG (ISIN: DE0005773303) wird im ersten Quartal dieses Jahres von geringeren Erträgen seiner Beteiligungen an den Flughäfen in St. Petersburg und Antalya belastet.

Emerging Markets Krisen Russland Türkei FraportFraport bekommt somit die Rezession in Russland und die durch Terroranschläge und ausbleibende russische Urlauber schwer gebeutelte türkische Tourismusbranche zu spüren. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank im Vergleich zum ersten Quartal 2015 um 4,9% auf 145,6 Mio. EUR.

Neben den Krisen belasteten aber auch Zahlungen wegen Tarifvereinbarungen und Investitionen in Frankfurt das Unternehmen. Der Umsatz konnte aber dank gestiegener Einnahmen in Frankfurt, Hannover und an den ausländischen Flughäfen in Ljubljana, Varna, Burgas, Xi´an sowie Lima einen leichten Zuwachs verzeichnen.

Im ersten Quartal lag er mit 572,5 Mio. EUR um 2,6% über dem Wert des Vorjahreszeitraums. In Frankfurt spürte Fraport aber auch die durch die Abwertung der Landeswährungen verringerte Kaufkraft der Russen und Chinesen.

Fraport will nun das Sommergeschäft abwarten, um die weitere Entwicklung besser einschätzen zu können. Die Krisen in Russland und der Türkei werden das Unternehmen wohl weiter belasten. Sie sind aber bisher kein Grund die Prognose für den Anstieg des Ebitda auf 880 Mio. EUR zu korrigieren.

Mit Material von Fraport AG