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Kubas Regierung kann sich womöglich mit Hilfe des Gremiums des Pariser Clubs auf eine Umstrukturierung eines Teils seiner Auslandsschulden einigen. Die 14 an den Verhandlungen beteiligten Gläubigerstaaten haben Forderungen in Höhe von rund 11 Mrd. USD. Insgesamt sollen sich die Schulden Kubas auf 26 Mrd. USD belaufen.

Die betreffenden Gläubiger sollen einer Umstrukturierung der Schulden bereits inoffiziell zugestimmt haben. Mehrere Milliarden sollen zudem erlassen werden. Ein Teil der Schulden wird zudem in Kuba reinvestiert, um den Unternehmen der Gläubigerstaaten für die Zeit nach dem geplanten Ende der Sanktionen eine gute Position zu verschaffen. Bei den Verhandlungen soll es nur noch um die Dauer der Rückzahlungen gehen.

Erfolgreiche Umschuldungen konnte der Karibikstaat in den letzten Jahren bereits mit China, Japan, Mexiko und Russland vereinbaren. Für die derzeitigen Verhandlungen wurden bereits zwei Jahre lang Gespräche geführt.

Mit den USA haben zudem Gespräche über Entschädigungszahlungen begonnen. Die USA fordern Entschädigungen für die Enteignung US-amerikanischer Unternehmen nach der Revolution von 1959. Kuba fordert im Gegenzug Entschädigungen für die seit 1962 andauernden Sanktionen seitens der USA.

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