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NEWSIn Chile ist ein neues Lebensmittelgesetz in Kraft getreten. Durch das neue Gesetz soll die gesunde Ernährung, besonders bei Kindern, gefördert werden. Rund 60% der chilenischen Bevölkerung sollen Übergewichtig sein. Bei Kindern unter sechs Jahren soll der Anteil bereits bei über 30% liegen.

Neben einer strengeren Kennzeichnungspflicht für Lebensmittelverpackungen wurde deshalb ein Verbot erlassen, Spielzeug in Kombination mit ungesunden Lebensmitteln wie Fast-Food und Süssigkeiten anzubieten.

Gegen das Gesetz gab es bereits in der Entwurfsphase Widerstand, seitens der Lebensmittelkonzerne wie McDonalds und Ferrero. Sie sehen vor allem ihr profitables Geschäft an den Kindern gefährdet, dass sie durch den Verkauf der Nahrungsmittel in Kombination mit billigem Spielzeug machen.

Lateinamerikas Staaten gehören zu den Vorreitern solcher Maßnahmen, um den dort zunehmenden Konsum von ungesunden Lebensmitteln einzudämmen. Mexiko hat wegen seiner hohen Rate übergewichtiger Menschen unter anderem eine Sondersteuer auf Softdrinks erlassen.

Mit Material von SN Online

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