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Zukunftspläne der BRICS-Staaten weiter im Stand-by-Modus. Große Ziele hatten die Regierungschefs der BRICS-Staaten bei ihrem diesjährigen Treffen im südafrikanischen Durban.

Die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit soll intensiviert und die Abhängigkeit gegenüber den USA und Europa verringert werden.

Die wichtigsten Vorhaben scheiterten jedoch an der Uneinigkeit der Beteiligten. Die Regierungschefs und Minister der fünf Staaten wurden sich bei Details zur geplanten Entwicklungsbank und einem gemeinsamen Währungsfond vorerst nicht einig. Die als Gegenstück zu IWF und Weltbank geplanten Projekte werden weiterhin besprochen.

Beschlossen wurde jedoch zumindest die Gründung eines Wirtschaftsrates. Dieser soll es Unternehmen der Mitgliedsstaaten erleichtern in den BRICS-Staaten zu investieren. China und Brasilien einigten sich zudem auf einen Währungstausch ihrer Notenbanken. In den kommenden drei Jahren stellen sie sich gegenseitig Kredite in Yuan und Real zur Verfügung. Bis zu 30 Mrd. USD sollen jährlich für Unternehmen zur Verfügung stehen.

Die BRICS-Staaten fördern somit weiterhin ihre Unabhängigkeit von US-Dollar und Euro. Gegen zukünftige Krisen wollen sie so besser gewappnet sein. China hat zur Stärkung seiner Währung bereits solche Abkommen mit Südkorea, Japan und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschlossen.

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