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Am Donnerstag wurde das dreitägige Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg eröffnet. Das Forum ist die wichtigste Wirtschaftskonferenz des Landes.

In diesem Jahr werden rund 12.000 Teilnehmer erwartet, darunter mehrere Staatschefs, Minister und Unternehmer. Der russische Präsident Wladimir Putin soll am Freitag eine Rede auf dem Forum halten.

Gastland des Forums ist in diesem Jahr Indien. Beide Staaten feiern damit ihre 70-jährigen Beziehungen. Zu Gast ist auch der indische Premierminister Narendra Modi, der zuvor bereits Deutschland besucht hat, um für bessere Wirtschaftsbeziehungen zu werben. Deutschland und Indien haben sich im Zuge der Regierungsgespräche auf ein Investitionsprogramm von jährlich 1 Mrd. EUR geeinigt.

Ein Partnerland mit großem Programm ist in diesem Jahr auch Serbien. Der serbische Außenminister und derzeit geschäftsführende Ministerpräsident Ivica Dacic ist mit einer großen Delegation aus Wirtschaft und Politik angereist. Der am Mittwoch vereidigte Präsident Serbiens, der vorherige Ministerpräsident Aleksandr Vucic, will das Land in die EU führen, aber gleichzeitig die guten Beziehungen zu Russland erhalten.

Auf dem diesjährigen Forum geht es um für die russische Wirtschaft wichtige Themen wie die Eurasische Wirtschaftsunion, den Iran, Sport, BRICS, Big Data und die Entwicklung der Marke „Made in Russia“.

Russlands Wirtschaft erwartet in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,5 %. Offiziellen Angaben zufolge konnte die Rezession im letzten Quartal 2016 beendet werden, wodurch die Wirtschaft im vergangenen Jahr nur noch um 0,2 % schrumpfte. Vor allem der starke Wertverlust des Rubel im Zuge der gesunkenen Ölpreise und der Wirtschaftssanktionen seitens der EU und der USA hatten die reformbedürftige Wirtschaft des Landes in die Krise gebracht.

 

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