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Die Uniper SE (ISIN: DE000UNSE018) verkauft ihre Beteiligung an dem russischen Gasfeld Juschno-Russkoje rückwirkend zum 31.12.2016 an den österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV AG (ISIN: AT0000743059).

Für 1,749 Mrd. EUR erhält OMV damit 25% der Anteile minus eine Aktie an dem Gemeinschaftsunternehmen Severneftgazprom. Umgerechnet in Erdölmengen erhält OMV damit bis zum Ende der Lizenzlaufzeit seiner Beteiligung in 2043 einen Anteil von 580 Mio. Barrel. 40% der Anteile an Severneftgazprom hält der russische Gaskonzern PAO Gazprom (ISIN: RU0007661625). Die restlichen 35% die BASF-Tochter Wintershall.

 

Uniper SE

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Das westsibirische Gasfeld Juschno-Russkoje ist mit förderbaren Reserven von über 600 Mrd. Kubikmetern Erdgas eines der größten Felder weltweit. Jährlich werden dort 25 Mrd. Kubikmeter Erdgas gefördert, die über die Nord-Stream-Pipeline nach Europa transportiert werden.

Neben der Abspaltung ihrer Energieerzeugungssparten (Wasser, Kohle und Gas) sowie dem Energiehandel und Anteilen an der Stromerzeugung in Russland, gliederte die E.ON SE auch die Beteiligung an dem Gasfeld in Uniper aus. Die Einnahmen aus dem Verkauf will Uniper für den Abbau von Schulden nutzen. Das Entschuldungsziel soll somit eher erreicht werden.

In der vergangenen Woche bestätigten die Vorstandsvorsitzenden von Uniper und Gazprom zudem bei einem Treffen, dass beide Unternehmen an einer termingerechten Inbetriebnahme der Pipeline Nord Stream 2 festhalten. Diese soll die bereits bestehende Pipeline in der Ostsee ergänzen und somit der gestiegenen Nachfrage in Europa Rechnung tragen. 2016 steigerte Gazprom seinen Erdgasexport nach Deutschland um 10% im Vergleich zum Vorjahr auf ein Rekordniveau von 49,8 Mrd. Kubikmeter.

 

OMV AG

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