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Im Zuge des UN-Klimagipfels in Paris hat Mexikos Regierung Investitionen in Milliardenhöhe angekündigt.

23 Mrd. USD sollen in die Modernisierung und den Ausbau von Raffinerien investiert werden, um weniger Kohlendioxid und andere umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe auszustoßen.

Bis Ende dieses Jahres sollen bereits 3,1 Mrd. USD dazu verwendet werden in sechs Raffinerien die Benzinproduktion zu verbessern und somit den Schwefelgehalt darin zu senken. In die Produktion von Diesel und Technologien für dessen geringeren Verbrauch sollen weitere 3,9 Mrd. USD investiert werden. Dadurch könnten auch bis zu 63.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Bisher wird Diesel größtenteils importiert.

Der größte Teil der Investitionen, rund 13 Mrd. USD, soll in den Ausbau der Kapazitäten fließen. Die Raffinerien sollen dadurch mehr Rohöl weiterverarbeiten können. Drei Raffinerien und eine Gasfabrik sollen zudem Anlagen erhalten um eigenen Strom mit einer Gesamtkapazität von 2.300 MW zu erzeugen.

Durch die eigene Stromerzeugung sollen jährlich rund 6,9 Mio. Tonnen an Kohlendioxid eingespart werden. Ab 2016 will Mexiko seinen Gesamtausstoß bis 2030 um 22% senken. Bei der Energieerzeugung soll der Anteil von Kohle, vor allem durch den Ausbau Erneuerbarer Energien, um 51% reduziert werden. 

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