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Nachdem es im Vorfeld der Präsidentschaftswahl Proteste gegen den neu gewählten Präsidenten Enrique Peña Nieto gab, hat er sich nun einem der Kritikpunkte der Proteste angenommen.

Die Forderungen nach einem Ende der Monopolstellungen, vor allem der einiger Medienunternehmen, wurden stärker. Die beiden Rundfunksender Televisa und TV Azteca vereinen nahezu 100% der Einschaltquoten auf sich.

Sie gerieten aufgrund einseitiger Berichterstattung zugunsten Nieto’s in die Kritik. Dieser will nun mit einem neuen Gesetz eine Behörde zur Wettbewerbsüberwachung gründen. Sie soll mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet werden. Ihr soll die Strafung und Zerschlagung von zu mächtigen Unternehmen zufallen.

Ein erstes Opfer dieser neuen Behörde könnte auch die Grupo Carso des Milliardärs Carlos Slim werden. Durch die Vereinigung der drei Mobilfunkanbieter America Movil, Telmex und Telcel in seiner Unternehmensgruppe besitzt er ein kaum zu brechendes Monopol in dieser Branche.

Sollte dieses Gesetz durchkommen wird abzuwarten sein, wie sich die neue Behörde durchsetzen kann. Eine Öffnung der Branchen für kleinere Unternehmen und ausländische Firmen wäre Mexiko’s Wachstum nützlich und würde Preise sinken lassen.

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