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Mexiko hat trotz des Wirtschaftsaufschwungs der letzten Jahre weiterhin mit großen Problemen zu kämpfen. Die Masse der Bevölkerung profitiert noch nicht vom Wirtschaftsaufschwung.

Die meisten Menschen in Mexiko können aufgrund des niedrigen Lohnniveaus nur schwer in die Mittelschicht aufsteigen. Solche, die es dorthin geschafft haben, verschulden sich meist rasch im Konsumrausch.

Ein weiteres Risiko für die Wirtschaft ist die Sicherheitslage. Der allgegenwärtige Drogenkrieg hat seit 2006 über 60.000 Tote gefordert. Der geringe Wohlstand sorgt dafür, dass viele Menschen im Drogenhandel ihr Einkommen suchen und die Polizei wie auch das Militär von Korruption durchsetzt sind.

Die neuen Anti-Hunger-Kampagnen der Regierung und weitere Reformen versprechen jedoch eine Verbesserung der Lebensqualität auch in armen Regionen. Neue Bildungsgesetze sollen die Möglichkeit auf besser bezahlte Jobs bieten und dem drohenden Fachkräftemangel vorbeugen. Sollte zudem die Mehrwertsteuerbefreiung auf Nahrungsmittel und Medikamente bestehen bleiben, bieten sich gute Chancen zur Entstehung einer breiteren Mittelschicht.  

Vom wachsenden Binnenmarkt profitieren bereits Unternehmen wie Walmex, Femsa und Gruma.

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