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Ein Konsortium um ein chinesisches Unternehmen hat eine Ausschreibung für ein Milliarden teures Bahnprojekt für sich entschieden.

China Railway Construction Corporation Ltd. (ISIN: CNE100000981) hat mit einem Konsortium aus mehreren Unternehmen die Ausschreibung für eine Hochgeschwindigkeits-Trasse in Mexiko gewonnen. Die Ausschreibung des Verkehrsministeriums fand Ende Juli statt und lief nur zweieinhalb Monate. Viele Unternehmen schafften es nicht Angebote einzureichen. Interessierte Unternehmen wie Bombardier Inc. (ISIN: CA0977512007) und die Siemens AG (ISIN: DE0007236101) gingen leer aus.

Der chinesische Staatskonzern wird die 210 km lange Strecke in Zusammenarbeit mit den Tochterunternehmen China Railway Construction Corporation International Ltd., China Railway Construction Mexiko, dem chinesischen Zughersteller CSR Corporation Ltd. (ISIN: CNE100000BG0), dem französischen Staatskonzern Systra und den mexikanischen Konstruktionsunternehmen Construction Teya, GIA Group, Promotora y Desarrolladora Mexicana und GHP Infraestructura Mexicana bauen.

Im Vertrag enthalten ist neben dem rund 2,5 Mrd. teuren Bau der Strecke auch ein fünfjähriger Vertrag über die Wartung und den Betrieb in Höhe von rund 529 Mio. EUR. Die Finanzierung des Projektes wird zu 85% von der China Eximbank getragen. Ab 2017 sollen Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 300 km/h täglich bis zu 23.000 Passagieren zwischen Mexiko-Stadt und Santiago de Querétaro transportieren.

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