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Der Chemiekonzern Wacker Chemie AG (ISIN: DE000WCH8881) baut pünktlich zu seinem 40-jährigen Jubiläum in Brasilien am Standort Jandira seine Produktionskapazitäten aus und erweitert damit gleichzeitig seine dortige Wertschöpfungskette.

Für rund 7 Mio. EUR werden derzeit Anlagen zur Herstellung von Antischaummitteln und funktionellen Siliconölen errichtet, die die bestehenden Anlagen für Siliconprodukte ergänzen. Die beiden im Bau befindlichen Anlagen sollen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Wacker Chemie will mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten vor allem Grundlagen für weiteres Wachstum schaffen und so auch die Position als einer der führenden Siliconhersteller der Region festigen.

Durch die Erweiterung kann das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach Siliconen in Süd- und Mittelamerika profitieren. Diese werden besonders für die Herstellung von Textilien sowie Haushalts- und Kosmetikprodukten benötigt, deren Märkte in der Region durch steigende Einkommen und den daher immer weiter zunehmenden Konsum stark wachsen. Der Geschäftsbereich Silicones bedient vor allem die Automobil-, Bau-, Papier- und Textilindustrie. Durch den Ausbau der Aktivitäten in Bereichen wie Haushalts- und Kosmetikindustrie bieten sich vor allem in Schwellenländern Chancen für starkes Wachstum.

Das Unternehmen konzentriert sich derzeit auf den Ausbau von Anlagen für Produkte wie Zwischenstoffe. Ein Großteil der geplanten Investitionen wurde bereits in vergangenen zwei Jahren getätigt, darunter der Bau eines neuen Polysiliciumwerkes in den USA. 2015 wurden so 834 Mio. EUR und 2016 nocheinmal 430 Mio. EUR investiert. Die Investitionen zahlen sich zudem bereits aus, da das Unternehmen im vergangenen Jahr eine gestiegene Kundennachfrage bedienen musste. Mit dem nach vorläufigen Zahlen von Anfang Februar bislang Umsatzstärksten 4. Quartal erreichte der Konzern in 2016 einen um 2% angestiegenen Gesamtumsatz von 5,4 Mrd. EUR. Der Anstieg des Umsatzes in allen Geschäftsbereichen war dabei hauptsächlich auf gestiegene Absatzmengen zurückzuführen.

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erzielte Wacker Chemie ein Plus von 5% auf 1,10 Mrd. EUR. Bereinigt um die im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Sondererträge von 20 Mio. EUR liegt das Plus sogar bei 19%. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ist jedoch wegen gestiegener Abschreibungen von 735 Mio. EUR ein minus von 23% auf 365 Mio. EUR zu verbuchen. Das vorläufige Ergebnis fällt daher mit 190 Mio. EUR auch 52 Mio. EUR niedriger aus als im Vorjahr. Einen deutlichen Zuwachs verbuchte jedoch der Netto-Cashflow der von 23 auf 400 Mio. EUR anwuchs. Gleichzeitig verringerten sich die Schulden von 1,07 Mrd. auf 990 Mio. EUR. Der offizielle Geschäftsbericht wird am 14. März veröffentlicht. 

Aufgrund der zu erwartenden Fortsetzung des Nachfrageanstiegs dürften sich die Zahlen auch dank des Kapazitätsausbaus in den kommenden Jahren weiter verbessern. Ein Anstieg des Aktienkurses von derzeit um die 105 EUR auf das letzte Hoch bei über 115 EUR wäre damit in den nächsten 12 Monaten ebenfalls möglich. Wacker Chemie betreibt in Europa, Amerika und Asien bereits 25 Produktionsstandorte und beliefert von dort aus Märkte in mehr als 100 Ländern. Neben Silicones produzieren vier andere Sparten auch Produkte für die Halbleiter-, Solar-, Bau- und Biotechnologieindustrie sowie Stoffe, die im Lebensmittel- und Gesundheitsbereich oder bei Erneuerbaren Energien Anwendung finden. 

Mit Material von Wacker Chemie AG

Die Pressemitteilung der Wacker Chemie AG finden Sie hier.

 

Wacker Chemie AG

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