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Der Elektronikproduzent Foxconn ist in Indien auf der Suche nach einem Standort für ein neues Werk. An einem der zur Auswahl stehenden Standorte im Bundesstaat Maharashtra sollen schon Ende 2017 Produkte für den Technologiekonzern Apple Inc. (ISIN: US0378331005) gefertigt werden. Die Gespräche mit der indischen Regierung sollen bereits kurz vor dem Abschluss stehen.


Make in India

Die als Foxconn Technology Group bekannte Hon Hai Precision Industry Co. Ltd. (ISIN: TW0002317005) will rund 10 Mrd. USD in das neue Werk investieren. Im Zuge des „Make in India“-Programms will Apple so seine Kosten senken und sich durch die Nähe zum indischen Markt Vorteile verschaffen, um dort Konkurrenzfähig zu bleiben.

Foxconn produziert in Indien schon für Xiaomi und plant auch einen Standort zusammen mit Samsung. Der chinesische Konkurrent Lenovo lässt ebenfalls schon in Indien produzieren und auch Sony will dort eine Fertigung aufbauen.

Die indische Regierung hatte den Druck auf ausländische Hersteller durch die Anhebung der Importgebühren erhöht. Somit sollen nicht nur die stark wachsenden indischen Hersteller gefördert werden. Ausländische Konzerne sollen ihre Produktion nach Indien verlegen, um dort Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür werden ihnen Steuervorteile angeboten von denen sie neben den niedrigen Löhnen zusätzlich profitieren.

 

Hon Hai Precision Industry Co. Ltd. 


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Der am stärksten wachsende Markt

Indien ist als der am schnellsten wachsende Markt für Smartphones hart umkämpft. Schon im kommenden Jahr soll es China als größten Markt ablösen. Das dort nachlassende Wachstum zwingt die Hersteller ohnehin zu Investitionen in Indien.

Derzeit sind es vor allem die heimischen Hersteller wie Karboon Mobile, Lava International und Micromax die ein starkes Wachstum verzeichnen und den Branchengiganten wie Samsung Marktanteile streitig machen. Sie punkten bei der noch kleinen Mittelschicht mit ihren günstigen Modellen.

Mit zunehmenden Einkommen bieten sich aber auch den ausländischen Premium-Herstellern wie Apple und Samsung Wachstumsmöglichkeiten, die bereits jetzt gesichert werden müssen.

Mit Material von The Economic Times of India

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