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Der deutsche Automobilzulieferer Grammer AG (ISIN: DE0005895403) und das chinesische Unternehmen Ningbo Jifeng Auto Parts Co. Ltd. (ISIN: CNE100001V94) haben angekündigt, in Zukunft eng miteinander zusammenarbeiten zu wollen.

Aktuell prüft man die Möglichkeit gemeinsamer Projekte und die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen in China und in anderen Märkten. Beide Parteien versprechen sich durch das komplementäre Produktportfolio und durch die regionale Fokussierung Vorteile.


Produktportfolio von Ningbo Jifeng und Grammer ergänzen sich gut

Ningbo Jifeng und Grammer ergänzen sich im Hinblick auf ihre vorhandenen Produkte und die regionale Ausrichtung, wie der heutigen Meldung des deutschen Zulieferers zu entnehmen ist. Mittels der geplanten strategischen Partnerschaft können die beiden Unternehmen im Hoch-, Mittel- und Niedrigpreissegment durch die komplemetären Produktpaletten nachhaltige Synergien schaffen.

Ningbo Jifeng ist mit seinen rund 2.600 Mitarbeitern insbesondere auf die Herstellung und Montage von Kopfstützen und Armlehnen für die Automobilindustrie spezialisiert. Das Unternehmen mit Sitz in der ostchinesischen Küstenstadt Ningbo verfügt über insgesamt acht Standorte in China, Kanada und Europa. Der chinesische Zulieferer hatte in 2015 einen Umsatz von etwa 140 Mio. EUR erwirtschaftet, davon 87% auf dem chinesischen Markt.

Grammer entwickelt und produziert Komponenten und Systeme in den Bereichen PKW-Innenausstattung und Offroad-Fahrzeugsitze. Der deutsche Zulieferer aus Amberg hat mit seinen 12.000 Mitarbeitern, die in 32 Tochtergesellschaften in 20 Ländern beschäftigt sind, in 2016 rund 1,7 Mrd. EUR umgesetzt.  

Hartmut Müller, CEO von Grammer, sieht in der angekündigten Kooperation für das operative Geschäft Wachstumschancen für das eigene Unternehmen: „Wir sind schon lange mit eigenen Werken in China aktiv und wollen unsere Position im weltweit größten Markt für Nutzfahrzeuge und Pkw deutlich ausbauen. Wir sehen hier noch erhebliches Wachstumspotenzial und freuen uns deshalb sehr, mit Ningbo Jifeng einen starken Partner für unser Automotive-Geschäft in China gefunden zu haben. Die künftige strategische Zusammenarbeit wird uns zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, weitere lokale chinesische Kunden mit unseren innovativen Produkten zu erreichen und zu beliefern.


Grammer will das Potential in China weiter ausschöpfen

Während sich Grammer durch die strategische Kooperation einen verbesserten Zugang zum chinesischen Markt erhofft, dürfte Ningbo Jifeng vor allem von der langjährigen Erfahrung Grammers und von dem Zugang zu globalen Ressourcen profitieren.

Die Zusammenarbeit mit Ningbo Jifeng soll für Grammer zu verbesserten Einkaufsbedingungen, alternativen Vertriebswegen und zu einem Zugang zu lokalen OEMs führen. Für den deutschen Automobilzulieferer bietet der chinesische Markt somit weiterhin ein hohes Potential: China ist der größte und am schnellsten wachsende Automarkt weltweit. In der Automotive-Sparte hat Grammer zuletzt bereits etwa 15% seines Umsatzes in China erwirtschaftet.


Verbundenes Unternehmen von Ningbo Jifeng beteiligt sich an Grammer

Neben der operativen Zusammenarbeit teilte Grammer außerdem mit, dass ein verbundenes Unternehmen von Ningbo Jifeng unter Ausschluss des Bezugsrechts eine Wandelanleihe im Volumen von 60 Mio. EUR, dies entspricht rund 9,2% des derzeitigen Grundkapitals, gezeichnet hat.

Die Wandelanleihe wird spätestens in einem Jahr nach Ausgabe in etwa 1,1 Mio. stimmberechtigte Aktien der Grammer AG gewandelt, wobei die Wandlungsoption auch bereits vor diesem Zeitpunkt genutzt werden kann.

Yiping Wang, CEO von Ningbo Jifeng sieht in der Investition ein Untermauern der geplanten Zusammenarbeit: „Die Beteiligung unserer Unternehmensgruppe an Grammer festigt unsere strategische Partnerschaft und wir unterstützen den erfolgreichen Kurs, den das Management von Grammer über die letzten Jahren verfolgt hat, in vollem Maße.

 

Mit Material von Grammer AG

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