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NEWSDer Elektronikkonzern Samsung Electronics hat am Mittwoch seinen mobilen Bezahldienst Samsung Pay in Thailand vollständig gestartet. Im November vergangenen Jahres startete man bereits einen Testlauf mit einem Netzwerk von 100 Partnern aus dem Einzelhandel.

Weltweit bietet Samsung seinen Dienst damit in zehn Ländern an. Thailand ist nach Australien und Singapur der dritte in der Region Asien-Pazifik. Bis Ende 2017 will man hier 1 Mio. Nutzer gewinnen.

Für die Nutzung des Dienstes per App sind alle aktuellen Modelle von Samsung mit der NFC-Funktion ausgestattet, die an vielen Zahlstellen mit dieser oder einer Wischfunktion für Karten eine Bezahlung per Mobiltelefon und Samsung Pay erlaubt. Landesweit gibt es derzeit rund 400.000 Stellen, die über diese Funktionen verfügen.

Nutzer müssen zudem eine Visa- oder MasterCard eines der sechs Finanzinstitute haben mit denen Samsung in Thailand kooperiert. 70% der Kreditkarteninhaber in Thailand sind bei diesen sechs Instituten Kunde. Samsung will die Abdeckung durch weitere Kooperationen aber auf 90% ausweiten.

Prognosen gehen davon aus, dass der Markt für mobiles Bezahlen in 2017 ein Volumen von 4 Mio. USD erreicht. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 72,3% soll das Transaktionsvolumen bis 2021 auf 36 Mio. USD ansteigen.

Mit Samsung Pay will der Konzern keine Einnahmen generieren sondern die Markenbindung der Kunden stärken. Größter Konkurrent ist dabei Apple Inc. mit Apple Pay.

Mit Material von Bangkok Post

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