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NEWSDer Schweizer Konzern Asea Brown Boveri (ABB) Ltd. (ISIN: CH0012221716) hat eigenen Angaben zufolge einen Betrugsfall in seinem südkoreanischen Tochterunternehmen aufgedeckt. Der dortige Finanzchef soll dort Unterlagen gefälscht und so in großem Ausmaß Gelder des Unternehmens veruntreut und unterschlagen haben.

ABB hatte Anfang Februar Untersuchungen eingeleitet nachdem der Finanzchef verschwunden war und bei den Finanzen der Tochter Unstimmigkeiten entdeckt wurden. Zu den Ermittlungen wurden neben unabhängigen Experten auch die örtliche Polizei und Interpol hinzugezogen. Eine zusätzliche Untersuchung der weltweiten Konten des Anlagenbauers ergab keine weiteren Unstimmigkeiten.

Die kriminellen Handlungen des Finanzchefs unter Mithilfe dritter werden sich laut Aussage des Unternehmens noch auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 auswirken. Vor Steuern soll es sich um einen Betrag von etwa 100 Mio. USD handeln. Durch Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen und Versuchen einen Teil des veruntreuten Geldes zurückzubekommen will ABB den Schaden jedoch verringern.

Für das vergangene Geschäftsjahr hatte das Unternehmen bereits Anfang Februar vorläufige Zahlen bekannt gegeben. Der Umsatz soll bei 33,8 Mrd. USD liegen. Beim Gewinn rechnete man bisher mit einem leichten Anstieg um 2% auf 1,96 Mrd. USD, der sich je nach Größe des Schadens nun jedoch verringert.

Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes für 2016 wurde wegen der noch andauernden Untersuchungen auf den 16. März verlegt.

Mit Material von SRF

 

ABB Ltd.

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