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Indiens Infrastruktur soll in den nächsten Jahren mit ca. einer Bill. US$ ausgebaut werden.  Dabei sollen um die 90 Mrd. US$ alleine in den Delhi Mumbai Industrial Corridor (DMIC) gesteckt werden.

Die Hälfte des geplanten Budgets von 1 Bill. US $ werden private Unternehmen übernehmen. Durch die weitere Öffnung von Branchen und Lockerung der Bürokratie will Indien vermehrt auch ausländische Firmen und Investoren hinzuziehen.

Chancen für Public-Private-Partnership-Projekte gibt es in den Bereichen Energie, Wasser, Telekommunikation, Straßen- und Schienenverkehr, Flug- und Seehäfen sowie Logistik. Alleine für den Fünfjahresplan bis 2017 sind Investitionen von 475 Mrd US $ in verschiedene Bereiche der Infrastruktur geplant.

Zwischen Delhi und Mumbai wird sich ein 1500 km langer Industriekorridor erstrecken. In 24 geplanten Industriezentren entstehen zudem 24 Öko-Städte. Sie sollen ein Vorbild an Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit darstellen.

Zur Energieversorgung werden sechs Gaskraftwerke und zwei Kohlekraftwerke gebaut und um regenerative Energiequellen ergänzt. Die Planung der Smart-Eco-Cities wird von der japanischen Regierung unterstützt. Japanische Unternehmen wie Toshiba, Mitsubishi und Hitachi sind an der Entwicklung beteiligt.

Die indische Regierung verfolgt mit diesen ehrgeizigen Projekten zudem das Ziel, in den nächsten Jahren den Anteil der verarbeitenden Industrie, vor allem im Elektronik- und Pharmabereich, am BIP zu vergrößern. Sollten der Ausbau gelingen, könnte Indien nach 2017 über eine der besten Infrastrukturen der Welt verfügen.

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