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Berichten chinesischer Medien zufolge, hat sich der Elektroautobauer Tesla Motors Inc. (ISIN: US88160R1014) dazu entschlossen den geplanten Bau eines Werkes in China bis auf weiteres zu verschieben.


Fehlendes Joint-Venture und geringer Absatz

Grund für den Aufschub soll die bisher nicht erfolgreiche Suche nach einem chinesischen Partnerunternehmen sein. Tesla hatte den Abschluss der Suche bis Mitte dieses Jahres angekündigt.

In China sind Joint-Ventures von der Regierung vorgeschrieben, um vor Ort produzieren zu dürfen. Viele Unternehmen vermeiden dies, um ihre Technologien zu schützen, auf die die chinesischen Partnerunternehmen dann einen besseren Zugriff haben.

Neben dem bisher fehlenden Joint-Venture sind laut Aussagen aus dem Tesla-Vorstand aber auch die geringen Verkaufszahlen ein Grund für die Verschiebung der Pläne. Ein lokales Werk lohne sich erst bei entsprechenden Verkaufszahlen. Im März war bekannt geworden, das Tesla in China wegen des geringen Absatzes rund 600 Stellen abbauen will.

 

 Tesla Motors Inc. 


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Zu langsame Entwicklung?

Das geringe Interesse an den bisherigen Modellen wie der Tesla Limousine Modell S soll in China besonders an der kaum ausgebauten Ladestation-Infrastruktur liegen. Tesla selbst beteiligt sich in Kooperation mit zwei chinesischen Unternehmen an dem Ausbau.

Eine deutliche Verbesserung der Absatzzahlen erwartet Tesla ab 2018. Dann will das Unternehmen sein neues Kompakt-Modell 3 auf den Markt bringen. Bei den 400.000 Vorbestellungen soll die zweitgrößte Anzahl auf China entfallen.

Bis das Modell spätestens 2019 ausgeliefert wird werden die internationalen Konkurrenten wie BMW oder der heimische Batterie- und Elektrofahrzeughersteller BYD Company Ltd. (ISIN: CNE100000296) einen Großteil des Marktes aber unter sich aufgeteilt haben. Für Tesla dürfte die Eroberung von Marktanteilen dann deutlich schwieriger werden.

Mit Material von Automobil Produktion

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