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NEWSSüdafrikas Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen sechs Frachtreedereien wegen des Verdachts auf Kartellbildung. Die betroffenen Reedereien CMA CGM, Hamburg Süd, Maersk, MSC, Pacific International Line und Safmarine sollen sich bei Frachtraten auf den Linien zwischen Südafrika und Asien abgesprochen haben.

In der vergangenen Woche ließ die Behörde bereits die Niederlassungen der Unternehmen in Südafrika durchsuchen, um Beweise für Verstöße zu sichern.

Die internationalen Frachtreedereien kämpfen bereits seit Jahren unter niedrigen Frachtraten, die durch einen immer schwächer zunehmenden Welthandel und Überkapazitäten in den Flotten verursacht werden. In letzter Zeit setzen die Reedereien vor allem auf eine Konsolidierung der Branche.

Mit Übernahmen und Fusionen versuchen sie in der Krise wettbewerbsfähig zu bleiben und zu überleben. Vor wenigen Wochen musste die südkoreanische Hanjin Shipping Co. Ltd. als erste der großen Reedereien Insolvenz anmelden. Der dadurch ausgelöste Anstieg der Frachtraten dürfte jedoch nur kurz anhalten.

Mit Material von DVZ

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